● Rechtspolitische Gespräche

Die Rechtspolitischen Gespräche widmen sich aktuellen rechtspolitischen Fragen und richten sich gleichermaßen an Studierende wie an die interessierte Leipziger Öffentlichkeit. Die Gespräche werden durch kurze Impulsvorträge eingeleitet, anschließend wird diskutiert. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

LVZ: Debatte an der Uni Leipzig

Die Leipziger Volkszeitung schreibt über die neue Ausgabe der "Rechtspolitischen Gespräche".

Kommen zu viele Täter ungeschoren davon? Sind Ungesetzlichkeiten inzwischen der Normalfall? Mancher sieht das so. Und um den Eindruck entgegen zu wirken, hat Sachsen eine härtere Gangart bei der Strafverfolgung eingelegt. Aber was bringt das?

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Rechtspolitische Gespräche: Bagatellen bestrafen?

Am Mittwoch, den 8. Mai, wurden die Rechtspolitischen Gespräche mit dem Thema "Null Toleranz - Bagatellen bestrafen" fortgesetzt. Mit dem Vorstoß des sächsischen Generalstaatsanwaltes, künftig auch Bagatelldelikte nicht länger einzustellen, sondern ein Strafverfahren durchzuführen, ist die Debatte über die Sinnhaftigkeit der umfassenden gerichtlichen Strafverfolgung entflammt. Welche Wirkung geht von der Null Toleranz Strategie aus? Ist die Justiz nicht ohnehin schon überlastet und daher eine umfassende Strafverfolgung schlicht nicht umsetzbar? Diese und andere Fragen diskutierten Sachsens Generalstaatsanwalt Hans Strobl und Prof. Dr. Jörg Kinzig von der Eberhard Karls Universität Tübingen.

LVZ über die Leipziger Rechtspolitischen Gespräche

Die LVZ berichtet über die neue von Prof. Hoven ins Leben gerufene Gesprächsreihe "Leipziger Rechtspolitische Gespräche".

Lasche Richter, lange Verfahrensdauer, fehlendes Vertrauen zur Justiz: Darum ging es bei der Premiere der „Leipziger Rechtspolitischen Gespräche“ am Mittwochabend. Ins Leben gerufen von Elisa Hoven. Und (nicht nur) die 36-Jährige war überrascht vom Zuschauer-Ansturm im Alten Senatssaal der Universität.

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Rechtspolitische Gespräche - Recht und Rechtsempfinden

Am 5. Dezember 2018 wurde die Reihe mit dem Thema "Recht und Rechtsempfinden" eröffnet. Der „Fall Sami A.“ hat die Frage nach dem Verhältnis von Recht, Justiz und Bevölkerung aufgeworfen. Dürfen Richter ein „Rechtsempfinden“ der Öffentlichkeit berücksichtigen? Verliert die Justiz an Vertrauen, wenn ihre Entscheidungen nicht mehr verstanden werden? Oder ist es gerade Aufgabe der Gerichte, sich von aktuellen gesellschaftlichen Stimmungen zu distanzieren?

Jens Gnisa, Vorsitzender des Deutschen Richterbundes und Autor des Buchs „Ende des Rechtsstaats?“, sprach im bis auf den letzten Stehplatz gefüllten Alten Senatsaal und stellte sich anschließend den Fragen des Moderators Martin Machowecz (DIE ZEIT) und des Publikums. Dieses bestand neben Studierenden aus Mitgliedern der Justiz, der Anwaltschaft sowie aus interessierten Bürgern.

letzte Änderung: 30.09.2019

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