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Herzlich Willkommen

Wir begrüßen Sie auf der Homepage der Professur für Strafrecht, Strafprozessrecht und Medienstrafrecht von Prof. Dr. Elisa Hoven.

Auf den folgenden Seiten finden Sie Kontaktdaten sowie aktuelle Informationen zur Forschungs- und Lehrtätigkeit.

Prof. Dr. Elisa Hoven und das Lehrstuhlteam 

Promotionen

Der Lehrstuhl betreut Promotionen im Bereich "Strafrecht und Digitalisierung" sowie im Bereich "Strafzumessung/Sanktionen". Wenn Sie sich für diese Themen interessieren und ein Staatsexamen mit mind. "vollbefriedigend" absolviert haben, bewerben Sie sich mit den üblichen Unterlagen - und gerne mit einem Vorschlag für ein konkretes Promotionsthema - unter sekretariat.hoven(at)uni-leipzig.de

Prof. Hoven zu Gast bei Dunya Hayali

Prof. Hoven war am 2. Oktober zusammen mit Renate Künast zu Gast bei Dunya Hayali (ZDF). Thema des Gesprächs war der Hass im Internet und die Notwendigkeit seiner Verfolgung. 

Hier gehts zur Folge (ab 42:32).

aktuelle Kolumne: Tablets in der Zelle

Prof. Hovens aktuelle Kolumne dreht sich diesmal um einen Berliner Modellversuch: Gefängnisinsassen werden mit internetfähigen Tablets ausgestattet.

Macht das den Gefängnisalltag zu komfortabel? Gefährdet es die Opfer? Oder dient es der Resozialisierung?

Antworten auf diese Fragen gibt es in der F.A.Z. Einspruch.

Interview in F.A.Z. Einspruch

Prof. Hoven gab der F.A.Z. Einspruch ein Interview zum "Künast-Beschluss" des LG Berlin und äußerte sich ausdrücklich kritisch: "Das Landgericht hat die Bedeutung des Ehrschutzes, der selbstverständlich auch Personen des öffentlichen Lebens zukommt, gänzlich verkannt."

Das ganze Interview gibt es hier und bei uns am Lehrstuhl im Schaukasten zu lesen!

Aufgeklärte Juristenausbildung - Aufruf zum Engagement

Professorin Gierhakes NJW-Editorial war Anstoß für unsere Veranstaltung "Staatsexamen der Zukunft". Nun hat Prof. Gierhake eine Website ins Leben gerufen, auf der sie weitere Reaktionen, Initiativen und Diskussionsbeiträge zusammenträgt.

Weitere Informationen gibt es hier.

Prof. Hoven in der WAZ am Sonntag

Prof. Hoven hat in der akutellen WAZ am Sonntag Stellung zum Vorwurf einer Kuscheljustiz in NRW bezogen:

"Es ist nicht Aufgabe der Gerichte, zu überlegen, wie das Volk wohl urteilen würde."

Das ganze Dossier gibt es hier.

Interview mit Radio Eins

Im Interview mit Radio Eins spricht Prof. Hoven über die Analyse der AfD-Pressemitteilungen.

Podcast: Wer Wind sät... Der Hass und seine Folgen

Prof. Hoven wird in dem Podcast Wer Wind sät... Der Hass und seine Folgen auf hr2-kultur zur Rhetorik der AfD als mögliche Ursache rechter Gewalttaten befragt.

Kriminalität in Deutschland im Spiegel von Pressemitteilungen der Alternative für Deutschland

Im aktuellen ZDF Sommerinterview wird AfD-Bundessprecher Jörg Meuthen mit unserer Analyse der AfD-Pressemittelungen konfrontiert. Zu sehen gibt es das hier (ab Minute 4:50).

Kolumne in F.A.Z. Einspruch

In ihrer neuen Kolumne beschäftigt sich Prof. Hoven diesmal mit Alternativen zur derzeitigen Prüfungspraxis des Staatsexamens.

Wie eine Reform des Staatsexamens aussehen müsste.

Anmerkung

In der neuen Ausgabe des Strafverteidigers (StV 2019, 542) ist eine Anmerkung Prof. Hovens zu einem BGH-Urteil das neue Sexualstrafrecht betreffend abgedruckt.

Gegenstand des Urteils und der Anmerkung ist die Frage, ob und inwiefern ein Finalzusammenhang zwischen der Gewaltanwendung und der Vornahme bzw. Duldung der sexuellen Handlung Voraussetzung der Strafbarkeit nach § 177 Abs. 5 Nr. 1 StGB ist.

Beitrag zu den Rechtspolitischen Gesprächen

Am 8. Mai 2019 fanden die zweiten „Rechtspolitischen Gespräche“ statt. 

Anlass in diesem Semester war eine Rundverfügung des sächsischen Generalstaatsanwalts Hans Strobl, mit der er ein konsequenteres Vorgehen gegen Bagatellstraftaten forderte. Mit Herrn Strobl diskutierte Professor Dr. Jörg Kinzig, der die Rundverfügung aus kriminologischer Perspektive – kritisch – betrachtete.

Der Beitrag in der aktuellen Ausgabe der KriPoZ (Heft 4/2019) wirft einen Blick auf den Umgang des deutschen Strafrechts mit Bagatelldelikten, gibt die Vorträge der Redner wieder und zieht Bilanz.

Kolumne

In ihrer Kolumne beschäftigt sich Prof. Hoven diesmal mit der Pressearbeit der AfD:

Ein ganz eigener Bilck auf die Kriminalstatistik

Die selektive Auswertung von Kriminalstatistiken hat die AfD nicht erfunden – aber sie betreibt sie besonders schamlos. Eine Untersuchung von 242 Pressemitteilungen der Partei macht die Methoden deutlich, mit denen sie Ängste schürt und Gefahren überzeichnet.

Gastbeitrag in der ZEIT

Prof. Hovens Antwort in der ZEIT auf das Urteil des Leipziger 5. BGH-Senats zur Sterbehilfe.

LTO-Interview zum Staatsexamen der Zukunft

Professorin Hoven im Interview mit der LTO zu unserer Veranstaltung "Staatsexamen der Zukunft" am 16.7.  um 16Uhr im Audimax.

Die Zukunft des Staatsexamens

Erst im vergangenen Jahr wurden die erwartungsvollen Studierenden der Universität Leipzig enttäuscht, als entgegen der Erwartung aller verkündet wurde, dass der Stoffumfang für den staatlichen Teil des Ersten Staats-examens nur geringfügig reduziert wird. Trotz oder gerade wegen dieser Entscheidung bleibt es zu klären, wie die Zukunft des Staatsexamens aussehen sollte. Wie muss sich der Inhalt für das Staatsexamen zusammensetzen um gute Juristen auszubilden? Welche Rolle sollte die Unitversität in der Vorbereitung einnehmen um eigenständig denkende Juristen zu fördern? Und vor allem, wie kann dadurch der Druck in dieser lebensentscheidenden Phase reduziert werden?

Unsere Veranstaltung am 16.07.2019 um 16 Uhr im Audimax hat zum Ziel, verschiedene Ansätze für eine mögliche Reform des Staatsexamens, wie die Kürzung des Prüfungsstoffs, Open Book Klausuren und das Abschichten, vorzustellen. Als Experten werden Susanne Dahlke-Piel, die Präsidentin LJPA Sachsen, Prof. Dr. Tim Drygala, Dekan Juristenfakultät Universität Leipzig, Prof. Dr. Katrin Gierhake, Universität Regensburg, Martin Groß, Präsident GJPA Berlin, Prof. Dr. Elisa Hoven, Universität Leipzig, Prof. Dr. Bernhard Kempen, Präsident des Deutschen Hochschulverbandes sowie VertreterInnen der Bundesfachschaft und der Initiative JurExit, ihre innovativen Konzepte präsentieren. Anschließend folgt eine Diskussion gemeinsam mit den Studierenden, den Lehrenden und Interessierten.

Wir freuen uns, wenn möglichst viele Teilnehmer im Vorfeld an unserer Umfrage zur eigenen Perspektive auf das Staatsexamen teilnehmen.

Aufsatz

Strafzumessung und Medienberichterstattung - Ergebnisse einer Studie zur Wahrnehmung von Strafurteilen auf Grundlage von Medienberichterstattung

Prof. Hoven analysiert in dem Beitrag in der neuen Ausgabe der MschrKrim (2019, 65), ob und unter welche Voraussetzungen in den Medien kommunizierte Strafurteile als unangemessen niedrig empfunden werden. Im Rahmen der Studie wurden die Strafzumessungsentscheidungen knapp 800 Studierender verschiedener Fachbereiche untersucht, die diese auf Grundlage von Medienberichten getroffen haben.

Bericht auf tagesschau.de

Die Mär von der Kuscheljustiz

Tagesschau.de berichtet über Prof. Hovens Analyse von fast 2000 Nutzerkommentaren zu Medienberichten über strafgerichtliche Urteile.

Zeitungsartikel

Populismus und Strafrecht

In der neuen Kolumne widmet sich Prof. Hoven einem der prominentesten und zugleich kontroversesten politischen Begriffe: Populismus.

Bericht auf tagesschau.de

Die Tagesschau berichtet über unseren Beitrag zur Kriminalitätsberichterstattung der AfD.

Zum Artikel.

Beitrag in der neuen KriPoZ

In der neuen Ausgabe der KriPoZ analysiert Prof. Hoven mit Prof. Hestermann, wie Kriminalität in Deutschland in den Pressemitteilungen der AfD dargestellt wird.

MCS 2019

Am 17.05.2019 fand der erste bundesweite Moot Court im Strafrecht an der Universität Leipzig statt. Der Fall war nicht einfach (Internal Investigations, Sexualstrafrecht...), aber die Studierenden waren großartig und haben die RichterInnen aus der Vorrunde und dem Finale (vom BGH!)  ziemlich beeindruckt. Das Kölner Team hat den verdienten Sieg davon getragen, aber Team Leipzig musste sich ebenfalls nicht verstecken! Der Moot Court endete mit einer Party und einem großartigen Abendvortrag der stellvertretenden Zeit Chefredakteurin Sabine Rückert. In der Fotogalerie einige Impressionen!

Filmvorführung in der naTo am 22. Mai

Am 22. Mai luden wir unsere Leipziger Studierenden und alle am Völkerstrafrecht Interessierten zu einem ganz besonderen Event ein! In der Cinémathèque Leipzig zeigten wir den Film "Militia Man" - über den Katanga case am Internationalen Strafgerichtshof. Nach dem Film diskutierten wir mit der Regisseurin und dem Verteidigungsteam aus Den Haag!

LVZ: Debatte an der Uni Leipzig

Die Leipziger Volkszeitung schreibt über die neue Ausgabe der "Rechtspolitischen Gespräche".

Kommen zu viele Täter ungeschoren davon? Sind Ungesetzlichkeiten inzwischen der Normalfall? Mancher sieht das so. Und um den Eindruck entgegen zu wirken, hat Sachsen eine härtere Gangart bei der Strafverfolgung eingelegt. Aber was bringt das?

Hier geht es weiter.

Rechtspolitische Gespräche: Bagatellen bestrafen?

Am Mittwoch, den 8. Mai, wurden die Rechtspolitischen Gespräche mit dem Thema "Null Toleranz - Bagatellen bestrafen" fortgesetzt. Mit dem Vorstoß des sächsischen Generalstaatsanwaltes, künftig auch Bagatelldelikte nicht länger einzustellen, sondern ein Strafverfahren durchzuführen, ist die Debatte über die Sinnhaftigkeit der umfassenden gerichtlichen Strafverfolgung entflammt. Welche Wirkung geht von der Null Toleranz Strategie aus? Ist die Justiz nicht ohnehin schon überlastet und daher eine umfassende Strafverfolgung schlicht nicht umsetzbar? Diese und andere Fragen diskutierten Sachsens Generalstaatsanwalt Hans Strobl und Prof. Dr. Jörg Kinzig von der Eberhard Karls Universität Tübingen.

LVZ über die Leipziger Rechtspolitischen Gespräche

Die LVZ berichtet über die neue von Prof. Hoven ins Leben gerufene Gesprächsreihe "Leipziger Rechtspolitische Gespräche".

Lasche Richter, lange Verfahrensdauer, fehlendes Vertrauen zur Justiz: Darum ging es bei der Premiere der „Leipziger Rechtspolitischen Gespräche“ am Mittwochabend. Ins Leben gerufen von Elisa Hoven. Und (nicht nur) die 36-Jährige war überrascht vom Zuschauer-Ansturm im Alten Senatssaal der Universität.

Hier gehts zum Artikel.

Alex Whiting „Prosecutorial Policy at the International Criminal Court“

Am 6. Dezember 2018 hielt Professor Alex Whiting (Harvard University) einen Vortrag zum Thema „Prosecutorial Policy at the International Criminal Court“.

Professor Whiting hat lange Jahre in der Anklagebehörde des Internationalen Strafgerichtshofs gearbeitet und wird darüber sprechen, wie der Internationale Strafgerichtshof zu seinen Verfahren kommt. Wie wählt der Ankläger seine Fälle aus? Richtet sich die Arbeit der Prosecution tatsächlich fast nur gegen afrikanische Staaten? Und wird es – auch angesichts der jüngsten Drohungen des nationalen Sicherheitsberaters der USA, John Bolten – jemals zur Anklage US-amerikanischer oder israelischer Staatsbürger kommen?

Rechtspolitische Gespräche - Recht und Rechtsempfinden

Am 5. Dezember 2018 wurde die Reihe mit dem Thema "Recht und Rechtsempfinden" eröffnet. Der „Fall Sami A.“ hat die Frage nach dem Verhältnis von Recht, Justiz und Bevölkerung aufgeworfen. Dürfen Richter ein „Rechtsempfinden“ der Öffentlichkeit berücksichtigen? Verliert die Justiz an Vertrauen, wenn ihre Entscheidungen nicht mehr verstanden werden? Oder ist es gerade Aufgabe der Gerichte, sich von aktuellen gesellschaftlichen Stimmungen zu distanzieren?

Jens Gnisa, Vorsitzender des Deutschen Richterbundes und Autor des Buchs „Ende des Rechtsstaats?“, sprach im bis auf den letzten Stehplatz gefüllten Alten Senatsaal und stellte sich anschließend den Fragen des Moderators Martin Machowecz (DIE ZEIT) und des Publikums. Dieses bestand neben Studierenden aus Mitgliedern der Justiz, der Anwaltschaft sowie aus interessierten Bürgern.

Praktikum / Wahlstation am Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag

Studenten im fortgeschrittenen Semester, Absolventen der Rechtswissenschaften mit einem überdurchschnittlichen Ergebnis im Ersten Staatsexamen und Doktoranden werden ermutigt, sich am Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag für einen Praktikumsplatz zu bewerben. Sie sollten über fundierte Kenntnisse im internationalen und nationalen Strafrecht, Völkerrecht und humanitären Völkerrecht sowie über besonderes Interesse an Menschenrechten und am IStGH verfügen.

Die Dauer des (unbezahlten) Praktikums beträgt maximal 6 Monate und kann in einem der vier Organe (Präsidium, Kammern, Anklagebehörde und Kanzlei) absolviert werden.

Auch die Wahlstation im Rahmen des Referendariats kann am IStGH absolviert werden.

Die Bewerbung erfolgt über die Webseite des Strafgerichtshofs.

Weitere Infos gibt es hier.

letzte Änderung: 03.10.2019

Kontakt

Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht und Medienstrafrecht 
Prof. Dr. Elisa Hoven

Burgstraße 21
04109 Leipzig

Sprechzeit Prof. Dr. Hoven
Nach Vereinbarung
Raum 1.11

Sekretariat
Sabine Westphal, Raum 1.10
Telefon: +49 (0)341 97 35290
E-Mail

Sprechzeiten Sekretariat
Montag bis Donnerstag
10:30 bis 11:30 Uhr

aktuelle Veröffentlichungen

Berliner Modellversuch: Tablets in der Zelle
in: F.A.Z. Einspruch Magazin

Wie eine Reform des Staatsexamens aussehen müsste.
in: F.A.Z. Einspruch Magazin

Finalzusammenhang zwischen Gewaltanwendung und sexueller Handlung (Anmerkung)
in: StV 2019, 542

"Null Toleranz - Bagatellen bestrafen?"
in: KriPoZ 4/2019

Ein ganz eigener Blick auf die Kriminalstatistik
in: F.A.Z. Einspruch Magazin

Die Patienten entscheiden
in: ZEIT ONLINE

Strafzumessung und Medienberichterstattung
in: MschrKrim 2019, 65

Populismus und Strafrecht
in: F.A.Z. Einspruch Magazin

Kriminalität in Deutschland im Spiegel von Pressemitteilungen der Alternative für Deutschland (AfD)
in: KriPoZ 3/2019

Entrümpelt das Strafgesetzbuch!
in: F.A.Z. Einspruch Magazin

Rechtsstaatlicher Purismus
in: F.A.Z. Einspruch Magazin

Irrungen und Wirrungen des neuen Sexualstrafrechts - Teil 2 (zum Thema Stealthing)  
in: F.A.Z. Einspruch Magazin

Verhandlung ohne Angeklagte?
in: NJW-aktuell 3/2019, 3

Irrungen und Wirrungen des neuen Sexualstrafrechts - Teil 1
in: F.A.Z. Einspruch Magazin

Reform des Sexualstrafrechts – Ad-hoc-Gesetzgebung und Diskursstrategien
in: NK 2018, 392             

Die Keuschheitsprobe
in: F.A.Z. Einspruch Magazin

Gebührenunterschreitung als strafbare Bestechlichkeit
in: StV 2019, 64

Warum jetzt noch?
in: F.A.Z. Einspruch Magazin

Suizidbeihilfe in Deutschland. Die Perspektive der Strafrechtswissenschaft
in: MedR 2018, 741

Wer kriegt was warum wofür?
in: F.AZ. Einspruch Magazin

Die öffentliche Wahrnehmung von Strafzumessungsentscheidungen
in: KriPoZ 5/2018

Zur Strafbarkeit von Täuschungen im Sexualstrafrecht
in: KriPoZ 3/2018

Im Namen des Volkes? - Recht und Rechtsempfinden
Podcast auf hr2