● Startseite

Herzlich Willkommen

Wir begrüßen Sie auf der Homepage der Professur für Strafrecht, Strafprozessrecht und Medienstrafrecht von Prof. Dr. Elisa Hoven.

Auf den folgenden Seiten finden Sie Kontaktdaten sowie aktuelle Informationen zur Forschungs- und Lehrtätigkeit.

Prof. Dr. Elisa Hoven und das Lehrstuhlteam 

LVZ über die Leipziger Rechtspolitischen Gespräche

Die LVZ berichtet über die neue von Prof. Hoven ins Leben gerufene Gesprächsreihe "Leipziger Rechtspolitische Gespräche".

Lasche Richter, lange Verfahrensdauer , fehlendes Vertrauen zur Justiz: Darum ging es bei der Premiere der „Leipziger Rechtspolitischen Gespräche“ am Mittwochabend. Ins Leben gerufen von Elisa Hoven. Und (nicht nur) die 36-Jährige war überrascht vom Zuschauer-Ansturm im Alten Senatssaal der Universität.

Hier gehts zum Artikel.

Stellungnahme Prof. Hovens im Spiegel

Der Spiegel zitiert Prof. Hovens Einschätzung zum Fall der strippenden TV-Nonne Antje Mönning.

"Da wird wohl über einen Umweg versucht, eine strafbare Handlung auszumachen", sagt Elisa Hoven, Strafrechtsprofessorin an der Uni Leipzig. "Mich wundert, dass das tatsächlich vor Gericht kommt." Für eine Erregung öffentlichen Ärgernisses brauche es eindeutig eine sexuellen Handlung von einiger Erheblichkeit, "etwa Selbstbefriedigung oder Geschlechtsverkehr". Dies sei hier nicht gegeben.

Hoven fordert wie eine Vielzahl anderer Strafrechtsexperten, die "Erregung öffentlichen Ärgernisses" komplett aus dem Strafrecht zu verbannen. Und auch der Exhibitionismus-Paragraf müsse geändert werden: "Warum sind nur Männer erfasst?", fragt Hoven. "Dahinter steht die ziemlich antiquierte Vorstellung, dass sich Männer - und auch Frauen - durch weibliche Sexualität nicht belästigt fühlen dürfen." Auch Männer hätten aber "das Recht, von exhibitionistischen Handlungen verschont zu bleiben". Für die Leipziger Professorin ist klar: "Gleichberechtigung muss in beide Richtungen gehen."

Den vollständigen Artikel gibt es hier.

Alex Whiting „Prosecutorial Policy at the International Criminal Court“

Am 6. Dezember 2018 hielt Professor Alex Whiting (Harvard University) einen Vortrag zum Thema „Prosecutorial Policy at the International Criminal Court“.

Professor Whiting hat lange Jahre in der Anklagebehörde des Internationalen Strafgerichtshofs gearbeitet und wird darüber sprechen, wie der Internationale Strafgerichtshof zu seinen Verfahren kommt. Wie wählt der Ankläger seine Fälle aus? Richtet sich die Arbeit der Prosecution tatsächlich fast nur gegen afrikanische Staaten? Und wird es – auch angesichts der jüngsten Drohungen des nationalen Sicherheitsberaters der USA, John Bolten – jemals zur Anklage US-amerikanischer oder israelischer Staatsbürger kommen?

Leipziger Rechtspolitische Gespräche - Recht und Rechtsempfinden

Am 5. Dezember 2018 wurde die Reihe mit dem Thema "Recht und Rechtsempfinden" eröffnet. Der „Fall Sami A.“ hat die Frage nach dem Verhältnis von Recht, Justiz und Bevölkerung aufgeworfen. Dürfen Richter ein „Rechtsempfinden“ der Öffentlichkeit berücksichtigen? Verliert die Justiz an Vertrauen, wenn ihre Entscheidungen nicht mehr verstanden werden? Oder ist es gerade Aufgabe der Gerichte, sich von aktuellen gesellschaftlichen Stimmungen zu distanzieren?

Jens Gnisa, Vorsitzender des Deutschen Richterbundes und Autor des Buchs „Ende des Rechtsstaats?“, sprach im bis auf den letzten Stehplatz gefüllten Alten Senatsaal und stellte sich anschließend den Fragen des Moderators Martin Machowecz (DIE ZEIT) und des Publikums. Dieses bestand neben Studierenden aus Mitgliedern der Justiz, der Anwaltschaft sowie aus interessierten Bürgern.

Dies academicus 2018

Unser Experiment auf dem Dies academicus war ein voller Erfolg!

Es wurden zahlreiche Diskussionen um das Strafrecht im Allgemeinen und das Strafzumessungsrecht im Besonderen mit interessierten TeilnehmerInnen geführt und im Ergebnis 75 Urteile gefällt!

Professorin Hoven im Interview mit der LVZ

Prof. Dr. Hoven wurde von dem hiesigen Tagesblatt "Leipziger Volkszeitung" interviewt und gibt Antworten auf grundsätzliche Fragen des Strafzumessungsrechts. Zudem wird die Berücksichtigung des Rechtsempfindens der Bevölkerung in der Rechtsprechung thematisiert.

Zum Interview.

Praktikum / Wahlstation am Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag

Studenten im fortgeschrittenen Semester, Absolventen der Rechtswissenschaften mit einem überdurchschnittlichen Ergebnis im Ersten Staatsexamen und Doktoranden werden ermutigt, sich am Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag für einen Praktikumsplatz zu bewerben. Sie sollten über fundierte Kenntnisse im internationalen und nationalen Strafrecht, Völkerrecht und humanitären Völkerrecht sowie über besonderes Interesse an Menschenrechten und am IStGH verfügen.

Die Dauer des (unbezahlten) Praktikums beträgt maximal 6 Monate und kann in einem der vier Organe (Präsidium, Kammern, Anklagebehörde und Kanzlei) absolviert werden.

Auch die Wahlstation im Rahmen des Referendariats kann am IStGH absolviert werden.

Die Bewerbung erfolgt über die Webseite des Strafgerichtshofs.

Weitere Infos gibt es hier.

NZWiSt 10/2018

Die aktuelle Ausgabe der NZWiSt beschäftigt sich vollständig mit dem von Prof. Dr. Hoven in Zusammenarbeit mit den Professoren Martin Henssler, Michael Kubiciel und Thomas Weigend erarbeiteten Kölner Entwurf zum Verbandssanktionengesetz.

Hier gehts zum Heft.

letzte Änderung: 08.12.2018

Kontakt

Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht und Medienstrafrecht 
Prof. Dr. Elisa Hoven

Burgstraße 21
04109 Leipzig

Sprechzeit Prof. Dr. Hoven
Nach Vereinbarung
Raum 1.11

Sekretariat
Sabine Westphal, Raum 1.10
Telefon: +49 (0)341 97 35290
E-Mail

Sprechzeiten Sekretariat
Montag bis Donnerstag
10:30 bis 11:30 Uhr

aktuelle Veröffentlichungen

Suizidbeihilfe in Deutschland. Die Perspektive der Strafrechtswissenschaft
in: MedR 2018, 74

Wer kriegt was warum wofür?
in: Einspruch Magazin

Die öffentliche Wahrnehmung von Strafzumessungsentscheidungen
in: KriPoZ 5/2018

Zur Strafbarkeit von Täuschungen im Sexualstrafrecht
in: KriPoZ 3/2018

Im Namen des Volkes? - Recht und Rechtsempfinden
Podcast auf hr2